Europa – ein schöner Traum?

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Die europäische Idee steht für Frieden, Menschenrechte, Gleichberechtigung und ein Leben in Freiheit. Nach zwei Weltkriegen wurde die europäische Gemeinschaft gegründet, die aus der geografischen auch eine politische Nähe der Länder des alten Kontinents stiften sollte. Was ist aus der Vision eines geeinten Europas geworden? Markiert der Brexit den Beginn des Auflösungsprozesses einer Gemeinschaft, die an aktuellen Herausforderungen wie Migrationsbewegungen und Finanzkrisen zerbricht? Oder ist die europäische Vision stärker und zwingt zur solidarischen Zusammenarbeit, um langfristige Lösungskonzepte zu entwickeln? Wie wichtig ist die europäische Idee heute noch?

Worauf es in Europa ankommt, wollen wir mit Mitteln des Theaters erkunden. Zwei Theaterpädagoginnen geben Impulse, wie wir unsere Wünsche, Erfahrungen und Ideen spielerisch ausdrücken können. Wir setzen kein fertiges Theaterstück um, sondern entwickeln eigene Szenen und Situationen. Mit Kopf und Körper probieren und spüren wir, wie sich Europa anfühlt. Dazu laden wir ganz herzlich vom 13.-15.10.2017 ins Haus auf der Alb nach Bad Urach ein. Also anmelden!

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Das Interkulturelle Frauencafé Stuttgart – Ein Projekt im Kontext von „Heimat ist hier!“

Frauen der Frauenakademie Stuttgart und Frauen aus Orientierungs- und Integrationskursen der vhs stuttgart haben zwischen Oktober 2016 und Februar 2017 die Möglichkeit zu Begegnung und Austausch. Auch Frauen, die nicht an Kursen der vhs stuttgart teilnehmen, sind herzlich willkommen – denn die Gruppe setzt sich immer wieder neu zusammen!

Gestartet sind wir am 26. Oktober 2016 mit einem Speed-Dating für ein erstes Kennenlernen. Danach gab es einen ersten Workshop, „Auftreten und Wirkung“ zusammen mit Barbara Mergenthaler.

Für die Teilnehmerinnen war es ein tolles Erlebnis – von sich und ihrem Leben zu erzählen, auf interessante Fakten aus anderen Kulturen oder aus der neuen schwäbischen Heimat zu stoßen. Die Teilnehmerinnen sind freudig an die neuen Herausforderungen des Workshops herangegangen und haben begeistert mitgearbeitet.

Beim nächsten Treffen am 14.12.2016 werden wir uns mit dem Thema „Gleichberechtigung von Frauen und Männern?“ mit Birgit Opielka als Referentin befassen.
Als Kursbegleiterin ist Raphaela Huber bei allen Terminen dabei.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei raphaela.huber@vhs-stuttgart.de

Raphaela  Huber (vhs stuttgart)

 

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Seminare 2016: Herzlich willkommen!

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Das Jahresprogramm 2016 der LpB Baden-Württemberg ist da! Sie sind eingeladen zu spannenden Vorträgen, interessanten Exkursionen, Diskussionen mitten im Geschehen, an bekannten und an ungewöhnlichen Orten.
Und wieder mit dabei: Ein Theaterworkshop für Teilnehmerinnen der Reihe „Heimat ist – hier!“. Vom 2. bis 4. Dezember 2016 werden wir im „Haus auf der Alb“ inszenieren und erproben: Was hält die Menschen in Baden-Württemberg zusammen? Was verbindet sie, was macht den Charakter des Landes aus? Wieviel Gemeinsamkeit ist nötig, wieviel Vielfalt möglich? Mit Mitteln des Theaters erkunden wir, wieviel Baden-Württemberg in uns steckt oder wie wir das typische Bild des Bundeslandes verändern. Also reinschauen und anmelden!
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ARD-Themenwoche ,,Heimat‘‘

Logo der Themenwoche Heimat

Logo der Themenwoche Heimat

Gestern startete die ARD-Themenwoche ,,Heimat‘‘, und bis zum 10. Oktober 2015 werden verschiedene Facetten und Dimensionen des Themas „Heimat“ in Fernsehen, Radio und Internet beleuchtet und diskutiert. Ein Schwerpunkt wird sein, wie sich das Verständnis des Begriffs „Heimat“ in der Gesellschaft gewandelt hat. Das ist u.a. darauf zurückzuführen, dass immer mehr Menschen unterschiedlicher Herkunft hier in Deutschland leben, miteinander in Beziehung treten, interagieren und hier ihr zuhause finden.

Was ist aber Heimat? Ist sie ein subjektives oder kollektives Phänomen oder beides zusammen? Ist Heimat materiell oder mental geprägt? Auf diese Spurensuche begibt sich die ARD. Einheimische oder Einwanderer, Vertreter der verschiedenen Generationen, der Geschlechter und Berufe – alle bringen eigene Erfahrungen, Erzählungen und Erinnerungen in die öffentliche Diskussion ein. Dies soll Anlass geben für die Entwicklung eines neuen Heimatsbegriffs: ,,Wir möchten Denkanstöße liefern, Antworten geben und bestenfalls einen Beitrag zur Entwicklung eines modernen Heimatbegriffs leisten‘‘, so der Intendant des Südwestrundfunks Peter Boudgoust.

Auswahl der Themenbereiche:
Deutschland. Dein Tag

In einer zwölfstündigen Dokumentation geht es um die alltägliche Wirklichkeit und das Leben an einem Tag in Deutschland. Die unterschiedlichen Regionen mit ihren vielfältigen Gewohnheiten und Lebenswelten stehen hier im Fokus.

Digitale Heimat
Ist Heimat da, wo sich das PC oder Smartphone automatisch ins Netz einloggt? Hier findet man zahlreiche Internet-Beiträge zum Thema ,,Heimat‘‘.

Verlorene Heimat
Deutschland ist eines der beliebtesten Einwanderungsländer der Welt. In diesem Themenbereich geht es um die Ängste vieler Deutscher vor fremden Menschen und die Ursachen der Massenflucht.

Einen Überblick über die Programangebote finden Sie hier:

http://www.ard.de/home/themenwoche/Startseite_ARD_Themenwoche_2015_Heimat/1958486/index.html

Nino Iaseshvili
5. Oktober 2015

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Heimat ist – wir!

Meine Heimat liegt unter dem Himmelszelt. Da, wo ich die Sterne sehen kann.

Meine Heimat liegt unter dem Himmelszelt. Da, wo ich die Sterne sehen kann.

Unter diesem Motto fand vom 17. bis 19. Juli 2015 in Bad Urach im Haus auf der Alb der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg das Theaterprojekt zum Thema ‚Ankommen und Hiersein‘ statt. Die Teilnehmenden nutzten das Wochenende, um sich ganz persönlich durch das Theater dem Thema Heimat zu nähern. Begleitet wurden wir Theaterinteressierte von zwei erfahrenen Theaterpädagoginnen.
Schon beim Einstieg am Freitagnachmittag wurde klar, dass das Thema Heimat für alle etwas sehr persönliches ist. Mit Hilfe von verschiedenen Gegenständen erzählten wir, was uns Heimat bedeutet und wie sich Heimat anfühlt. Aus einem großen Angebot suchten wir die unterschiedlichsten Gegenstände heraus und verknüpften sie mit persönlichen Geschichten. So wurde ein sternförmiges Ausstechförmchen ausgewählt, ein Duschkopf, der das Wasser und die Sehnsucht nach der Ferne darstellte und ein Metermaß, welches der Vater immer bei sich in der Tasche seines Blaumanns trug und das beim Gehen so lustig klapperte. Damit lernten sich alle schon ein wenig kennen und wir ließen dann den lauen Sommerabend gemeinsam ausklingen.
Auch das beeindruckende Ambiente des Hauses nahm uns schnell in seinen Bann. Die geniale Einfachheit und Klarheit der Formen, die Gleichberechtigung in der Bauart und die Transparenz ließen deutlich werden, warum hier oft davon gesprochen wird, dass dieses Haus die steingewordene Demokratie darstellt.
Am Samstagvormittag dachten wir gemeinsam über die Fragen nach: „Wie sehe ich Deutschland?“ Und „was bedeutet Deutschland für mich?“ Aber auch: „Was wünsche ich mir von meinem Wohnort? Was benötige ich, um mich heimisch zu fühlen?“ Unsere Antworten stellten wir als Statuen dar. Das klang zunächst ungewohnt und fremd, aber die Statuen waren schließlich so aussagekräftig und klar, dass wir selbst erstaunt waren über diese Möglichkeit, sich auch ohne Sprache so deutlich ausdrücken zu können.
Nach dem Mittagessen ging es wieder intensiv weiter! Nun spielten wir in Zweierteams eine Szene: Aus einem fremden Land kommt eine Person nach Deutschland und jemand sollte diese Person willkommen heißen. Schnell fanden sich alle in ihre Rollen und wir entwickelten ganz unterschiedliche Willkommensszenarien. Auf einer richtigen Bühne und mit bunten Kostümen führten wir unsere Szenen auf.
Anschließend folgten Darstellungen von einzelnen Personen, die sich ihr Spiel ebenfalls selbst ausdachten und die nur ganz weniger Impulse bedurften, um eine ganz persönliche Darstellung zu entwickeln. Dieser Abend klang voller neuer Eindrücke aus.

„Schon Sonntag!“
„Ist heute wirklich schon der letzte Tag?“
„Ich könnte noch eine ganze Woche so weiter machen!“



Sätze wie diese hörte man am Sonntag beim Frühstück oft. Denn tatsächlich neigte sich das Seminar schon wieder seinem Ende entgegen. Doch bevor wir uns „Auf Wiedersehen“ sagten, stand uns noch eine letzte große Übung bevor.
Drei Gruppen sollten sich unabhängig voneinander eine neue Form der Kommunikation ausdenken. Eine alternative Begrüßungsformel, eine neue Art des Sprechens, des Gehens und des Verhaltens. Anschließend trafen die drei Gruppen wieder auf einander und versuchten sich zu verstehen und Kontakt zueinander aufzunehmen. Wildes Gefauche und Austreten mit den Beinen irritierte genauso wie die Hüte tragende Gruppe, die sich nur auf Italienisch unterhielt. Die dritte Gruppe gab nur Essensgerichte von sich und begrüßte alle mit einem freudigen „Gulasch! Gulasch!“ und wackelte dabei fröhlich mit ihren Hintern. Lustig war, wenn sich trotz sprachlicher Unterschiede die italienische Gruppe mit der Essensgruppe über Bolognese, Carbonara und Spaghetti unterhalten konnte. Welch eine Freude hatten wir beim Spielen! Wir hatten eine Menge Spaß und es wurde viel und heftig gelacht!
Das war ein krönender Abschluss zu einem Seminar, welches vor Vielfalt nur so strotzte! Bei all den unterschiedlichen Theaterübungen war über jede und jeden etwas dabei und ich bin mir sicher, dass wir alle das Seminar noch lange in guter Erinnerung halten werden.
Mirjam Kronschnabel

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Migrantinnen als Gründerinnen


Ein Mentoring-Programm will Migrantinnen dabei unterstützen, ein Geschäft oder ein Unternehmen zu gründen. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt „Migrantinnen gründen“ ging Anfang 2015 an den Start und ist jetzt auch online abrufbar.
Das Projekt „Migrantinnen gründen“ hilft bei der Erstellung eines Businessplans oder beim Netzwerken. Zum Programm gehören individuelle Beratungen, Treffen mit den Mentoren und Mentorinnen und verschiedene Workshops.
Das Mentoringprogramm wird von „jumpp – Ihr Sprungbrett in die Selbständigkeit – Frauenbetriebe e.V.“ durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Es ist Teil der gemeinsamen Initiative „Frauen gründen“ des Bundeswirtschafts- und des Bundesfamilienministeriums. Ziel ist die Stärkung von Unternehmerinnen und Gründerinnen in Deutschland.
Weitere Informationen:
http://www.migrantinnengruenden.de/

Bea Dörr

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Heimat ist hier in Villingen-Schwenningen!

Seminargruppe in Villingen-Schwenningen

Seminargruppe in Villingen-Schwenningen


Wir sind, wenn auch nicht alle auf dem Bild, und auch nicht immer alle dabei sein konnten, 13 Frauen mit 10 verschiedenen Nationalitäten.
Alle waren sehr aufgeschlossen, erzählten viel von sich und ihrem Land, und so konnten wir sehr voneinander lernen.
2 Referentinnen vom Jobcenter und von der Agentur für Arbeit konnten manchen Frauen hinsichtlich Anerkennung von Berufsabschlüssen weiter helfen.

Wir waren in einer Gemeinderatssitzung, wo eine unserer türkischen Frauen Mitglied ist. Mit 3 von den Gemeinderätinnen konnten wir uns nach einem Stadtrundgang durch Villingen noch sehr intensiv unterhalten, so dass wir auch so manches über Politik, und auch über Frauen in der Politik, erfahren haben.

Der Workshop zum Thema „Meine Wirkung“ hat uns besonders gut getan, fehlt es uns Frauen doch oft an Selbstwertgefühl.
Der Kurs war eine gelungene Sache, nur zu kurz, wir wollen uns aber weiterhin zum Gedankenaustausch treffen.


Teilnehmerinnen der „Heimat ist – hier!“-Reihe in Villingen-Schwenningen

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