Meine Heimat ist (auch) Ulm!

Meine_Wirkung
Zehn Frauen aus verschiedenen Ländern trafen sich in der Ulmer Volkshochschule, um sich gemeinsam Wege in der Ulmer Stadtgesellschaft zu erkunden, begleitet von zwei Referentinnen, Irmgard Wettengel und Elena Lange-Wecker. Ausgangspunkt der Veranstaltungsreihe war an den beiden ersten Treffen der eigene Weg aus dem Heimatland und die Ankunft als Frau in der Stadt Ulm. Nach dem anregenden Erfahrungsaustausch führte die Stadtführerin Kornelia Zorembski die Teilnehmerinnen neben den touristischen Highlights auch an gerade für die Gruppe interessante Orte: Familienbildungsstätte, Stadtbibliothek, Musikschule, Rathaus …

Im daran sich anschließenden Workshop „Meine Wirkung“, geleitet von der Theaterpädagogin Claudia Schoeppl, wurden sich die Teilnehmerinnen ihrer körpersprachlichen Signale bewusst. Wie stehe, sitze, gehe ich? Wie kann ich Selbstbewusstsein, Präsenz und Offenheit ausstrahlen? Eine kleine Abschlusspräsentation rundete den Workshop mit einem Erfolgserlebnis für alle ab.

Eine selbstbewusste Frau in der Kommunalpolitik lernten die Teilnehmerinnen dann beim darauffolgenden Termin kennen: Karin Graf (CDU), die in einer kleinen Gesprächsrunde interessante Einblicke in ihren persönlichen Weg in die Kommunalpolitik und in ihre Arbeit als Gemeinderätin gab. An das Gespräch schloss sich der Besuch einer öffentlichen Gemeinderatssitzung im Ulmer Rathaus an, der die Teilnehmerinnnen vor allem aufgrund der Transparenz und der respektvollen Gesprächskultur faszinierte. Interessant war auch das Gespräch mit der Leiterin des Frauenbüros, Diana Bayer, die den Frauen erläuterte, wie man in Ulm versucht, die Gleichberechtigung der Geschlechter in die Tat umzusetzen und sich um spezielle Belange von Frauen kümmert. Möglichkeiten, sich selbst ehrenamtlich und aktiv in die Stadtgesellschaft einzubringen, zeigte Gabriele Mreisi, die Leiterin von „engagiert in ulm“ auf. Diese reichen in Ulm von „Putz-Paten“ für öffentliche Grünanlage über die Mithilfe in Stadtteil-Cafés bis zur nachmittäglichen Betreuung von Schülern. Jede Teilnehmerin fand spontan für sie passende Tätigkeitsfelder.

In einer Abschlussrunde reflektierten Teilnehmerinnen und Referentinnen schließlich die Veranstaltungsreihe. Sie sei sehr interessant gewesen, habe viele neue Einsichten und Impulse vermittelt.

 Claudia Schoeppl – Ulmer Volkshochschule

 

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